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Online-Broker – Anleger mit der Qual der Wahl

Tue, Jun 30, 2015

Brokerage, Direktanlagebank, Slider

War es vor einigen Jahren noch einfach, sich von der Bank vor Ort zu verabschieden und einen Online-Broker zu wählen, hat sich das Bild heute deutlich verändert. Die Zahl der Direktanbieter hat sich geradezu exponentiell vervielfacht. Dabei reicht die Bandbreite von Brokern für den einfachen Handel mit Investmentfonds bis hin zu Broker, die professionellen Tradern alles bieten, was diese benötigen, um mit dem Trading den Lebensunterhalt zu verdienen. Für den Einsteiger im Wertpapiergeschäft stellt sich die Frage, wie er den für ihn besten Broker findet.

Brokervergleiche nutzen

Allen Neulingen im Wertpapiergeschäft oder all denjenigen, die sich nach einer Alternative zu ihrer bisherigen Bank umschauen, kann nur empfohlen werden, einen Brokervergleich zu nutzen. Bei diesen Vergleichen wird deutlich, dass es sehr viel mehr Anbieter gibt, als dem durchschnittlichen Bankkunden bekannt ist. Die flatex Erfahrungen von depotvergleich.com bieten dafür ein schönes Beispiel. Kaum ein Anleger, der sich nicht mit dem Thema Depotwechsel beschäftigt hat, kennt diesen Broker, der stellvertretend für die innovativen Mitglieder dieser Gilde genannt werden soll. Der Name ist bereits Programm. Geschäftsbanken und Sparkassen vor Ort, auch deren Online-Töchter im Brokerage, berechnen nach wie vor eine vom Ordervolumen prozentual abhängige Courtage. Diese ist nach unten begrenzt, nach oben aber in den meisten Fällen ebenfalls gedeckelt. Flatex war einer der ersten Broker, der sich von dieser Praxis verabschiedete. Je nach Handelsplatz fallen zwar unterschiedliche Gebühren an, diese sind aber flat, sprich, fix. Gleich, ob das Ordervolumen 1.000 Euro beträgt oder 50.000 Euro, der Preis ist der Gleiche. Dieser Sachverhalt ist bereits für viele Anleger Grund genug, sich von ihrer bisherigen Bank zu verabschieden und ihre Wertpapiergeschäfte künftig zu deutlich günstigeren Konditionen abzuwickeln.

Die Depotverwaltungsgebühr – ein alter Zopf

Ist bei der Brokerauswahl die Kostenseite ein Kriterium, gilt dies natürlich auch für die Depotverwaltungsgebühr. Diese ist ein alter Zopf und die neuen Broker haben diesen alten Zopf in der Mehrheit abgeschnitten, das heißt, sie verzichten darauf. So ist es nicht verwunderlich, dass die Nettorenditen der Depots bei Direktbrokern deutlich über denen eines identisch bestückten Depots bei einer Bank oder Sparkasse in der Fläche liegen. Direktbanken bedeuten aber nicht automatisch einen Wegfall der Depotverwaltungsgebühren oder günstigere Ordergebühren. Gerade die etablierten Banken und Sparkassen bieten über ihre Online-Töchter nur bedingt günstigere Konditionen. Man könnte denken, sie haben es immer noch nicht verstanden, dass Trader heute die Gebührenstrukturen sehr schön vergleichen können und wissen, wo sie am günstigsten handeln. Schließlich geht es darum, Geld generell zu vermehren und nicht die Gewinne aus dem Handel als Kosten bei der Depotführung wieder abzugeben – das wäre kontraproduktiv.

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