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Einer für alles

Tue, Jun 30, 2015

Brokerage, Direktanlagebank, Slider

Die zahlreichen Innovationen auf dem Finanzsektor bieten Anlegern im Vergleich zu früheren Zeiten eine weitaus größere Bandbreite als nur den Kauf und Verkauf von Aktien oder Anleihen. Für die meisten Banken in der Fläche setzten Zertifikate die Grenzen des dort machbaren, der Handel mit weitergehenden Derivaten wie CFDs oder Forexhandel ist dort nicht mehr möglich. Verständlich, da kaum ein Anleger in die Filiale geht, um dort einen CFD-Trade zu platzieren. Die Frage, kam zu erst der Wandel bei den Produkten und zog damit die technologische Entwicklung nach sich, oder war es die technologische Entwicklung, die neue Produkte hervorbrachte, erinnert ein wenig an die Frage, ob die Henne oder das Ei zuerst da war. Was bleibt, ist die Tatsache, dass neue Assets neue Herausforderungen an die Anbieter stellen.

Handelsplattformen ermöglichen komplexes Trading

Die Broker von heute nehmen nicht mehr nur die Order für den Kauf eines Wertpapiers entgegen, sondern bieten ihren Kunden Handelsplattformen, die es ermöglichen, sowohl Wertpapiere zu handeln, als auch im CFD-Geschäft oder im Forexhandel aktiv zu werden. Je breiter ein Broker in Bezug auf seine Angebotspalette aufgestellt ist, um so ausgefeilter fällt auch die Handelsumgebung aus. Der Trader von heute möchte allerdings nicht mehr nur von zu Hause aus am Handelsgeschehen teilnehmen, sonder faktisch von überall. Für die Anbieter bedeutet dies, nicht nur eine Handelsumgebung für einen stationären Rechner, sei es als Download oder sei sie webbasiert, zur Verfügung zu stellen. Anspruchsvolle Broker bieten auch Lösungen für den mobilen Handel und berücksichtigen dabei die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Betriebssysteme der mobilen Endgeräte. Eine App für ein iPhone muss anderen Voraussetzungen entsprechen als eine Android-App. Eine webbasierte Lösung für alle Betriebssysteme findet sich zwar auch bei dem einen oder anderen Broker, allerdings bieten diese bekanntermaßen Einschränkungen bei der grafischen Darstellung und im Handling.

Brokerage heute mit anderen Anforderungen

Das Traden von heute, basierend auf elektronischen Handelsplattformen mit Echtzeitkursen und zahlreichen Tools hat nichts mehr mit dem Aktienhandel von vor 15 Jahren gemein. Die Anleger haben die Banken hinter sich gelassen und könne aufgrund der Informationsvielfalt autonom, ohne einen „Berater“, agieren. Dabei reicht die Geschichte der Direktbanken und Direktbroker schon bis in die achtziger Jahre zurück. Entstanden sind daraus IT-Unternehmen, die als Finanzdienstleister agieren, wie die Analysen auf Vergleichsportalen, beispielsweise auf aktiendepot.net, deutlich machen. Natürlich schlägt sich diese Veränderung auf der Angebotsseite auch in den Preisen nieder. Direktanbieter liegen deutlich günstiger, als die Banken in der Fläche. Kurz formuliert, Onlinebroker bieten gegenüber den herkömmlichen Geldhäusern eine größere Angebotsvielfalt, ermöglichen Trades über alle Produktsparten hinweg und sind preiswerter.

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